Die Elfen leben im Einklang mit der Natur und töten und ernten nur, was sie zum Leben benötigen. Ihr Interesse gilt dem Sammeln von Wissen und den schönen Künsten. Da ihre Häuser weit verstreut sind und nur den notwendigen Kontakt halten, treffen die Elfen sich zu besonderen Anlässen und nutzen diese, neues Wissen auszutauschen, an künstlerischen Darbietungen teilzuhaben und sich die Freizügigkeit ausgelassener Geselligkeit zu erlauben.
Auch wenn die Elfen jegliches Leben respektieren, so sind sie doch ein extrem wehrhaftes Volk. Die Unsterblichkeit bringt die Erfahrung unzähliger Kämpfe mit sich und gepaart mit den elfischen Reflexen und Augen werden die elfischen Männer zu perfekten Kriegern. Ihre bevorzugte Waffe ist der elfische Langbogen und kein Wesen vermag seine Pfeile so schnell, zielsicher und über so große Entfernung zu lösen, wie ein Elf.
Zusätzlich führen sie ein leicht geschwungenes Schwert. Im Kampf führen sie ovale Schilde, einen hohen Helm mit dem Zeichen ihres Hauses und einen Brust- und Rückenharnisch aus miteinander verbundenen Metallplättchen, die auf ein weiches Lederhemd aufgenäht werden. Die elfischen Frauen hingegen widmen sich der Kunst der Heilung und sind verantwortlich für die Durchführung der „Schröpfung“.
Die Sorge der Elfen gilt dem Erhalt der eigenen Häuser und sie mischen sich nur selten und ungern in die Streitigkeiten anderer Völker. Aber die Bedrohung durch die Legionen der Orks des Schwarzen Lords, lässt sie an die Seite der freien Völker treten.
Besonders das Haus Elodarion ist durch die Geschwister Lotaras und Leoryn eng an die Pferdelords der Hochmark Garodems gebunden. Die Elfen betreiben nur wenig Handel mit anderen Völkern, überwiegend sind dies die Wesen des Zwergenvolkes und die Händler des Königreiches von Alnoa, dem Reich der weißen Bäume.