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Die Geschichte des Pferdevolkes I

Die Menschen des Pferdevolkes lebten ursprünglich weit im Westen, in einem fruchtbaren Land, welches an die Küste grenzte. Sie waren in Stämme zersplittert und hatten kaum  Kontakt zu anderen Menschenvölkern oder Wesen, da sie genügsam waren und das Land ihnen bot, was sie zum Leben brauchten. Ihr Stolz waren ihre Pferde und die Herden von Schafen und Rindern. Ihre hölzernen Häuser errichteten sie in Wehrweilern, die von Palisaden umgeben waren.
Gelegentliche Raubzüge untereinander führten zu blutigen Streitigkeiten zwischen den einzelnen Gruppen. Dies verstärkte sich, als das Land sich zu wandeln begann. Wälder und fruchtbarer Boden wurden zunehmend von der vordringenden Wüste bedeckt. Die  Ressourcen schwanden und die Stämme versuchten, sich von den anderen anzueignen, was das Land ihnen nicht mehr bot.


In dieser Zeit tauchten erstmals die Krieger der Barbarenclans auf. Menschen, die sich das  Sandvolk nannten und wie der Sand ausbreiteten.


Die einzelnen und zerstrittenen Stämme des Pferdevolkes hatten kaum eine Chance gegen die Barbaren und so wurden die Gruppen erstmals unter dem Banner des Ersten Königs vereint. Mit Überredungskunst, Vernunft oder Gewalt schaffte der Erste König es, den Menschen des Pferdevolkes eine neue Tradition zu vermitteln… Gemeinsam und durch den Eid der Pferdelords vereint, der Gefahr zu begegnen. Das Gemeinwohl stand erstmals über dem Wohl des Einzelnen.
Der Erste König bewies diesem neuen Prinzip Treue, denn als die Barbaren des Sandvolkes das Land des Pferdevolkes überrannten und auch die Stadt des Königs, Tarsilan, einnahmen, opferte sich der König mit seiner Wache, um seinem Volk die Flucht in eine neue Heimat zu ermöglichen. Sein Vermächtnis waren „die tote Wache“ und die Losung des Eides.