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In der heutigen Zeit ist es modern geworden, die Roman- und Filmwelt mit gestählten Heldinnen zu bereichern, die möglichst leicht geschürzt und selbstverständlich ohne entstellende Narben, ganze Heerscharen von Feinden besiegen. Dies dient weniger dazu, der Rolle der Frau gerecht zu werden, als vielmehr die weibliche Leserschaft zum Kauf anzuregen.
Ich orientiere mich weniger an der „politischen (Un-)Korrektheit“, als vielmehr an historischen Gegebenheiten,, um den Frauen der Pferdelords gerecht zu werden.
Ich möchte an dieser Stelle anführen, das Intelligenz oder Dummheit, Stärke oder Schwäche, Friedfertigkeit oder Mordlust keineswegs so geschlechtsspezifisch sind, wie dies heute gern behauptet wird. Die Geschichte der Menschheit beweist das Gegenteil. Es gab immer starke und auch kämpferische Frauen, unabhängig von ihrer Funktion in der Gesellschaft. Die „klassische“ Rolle der Frau hat sich von der Steinzeit in die Gegenwart glücklicherweise gewandelt und wir nähern uns einer Art von Gleichberechtigung, bei der, wie ich hoffe, keines der Menschengeschlechter über das andere dominieren wird.
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Es gibt eine funktionale Rollenverteilung in der Familie, die schon dadurch gegeben ist, dass zur Zeit der Pferdelords kein Babybrei die Mutterbrust ersetzen konnte. Aber in Abwesenheit der Männer sind es die Frauen, welche die einzelnen Gehöfte, ihre Familien und Herden verteidigen und die Frauen des Pferdevolkes sind wehrhafte Wesen.