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Die Menschen des Pferdevolkes VIII

Wirtschaft und Handel

Das Wirtschaftssystem des Pferdevolkes basiert überwiegend auf dem Tausch von Waren. Die Produkte der Gehöfte, Weiler und Städte werden untereinander getauscht und verrechnet, wobei eine Ware auch gegen Arbeitsleistung vergolten werden kann. Für diese Arbeitsleistung gibt es eine Verrechnungseinheit in Form der „Platten“ oder „Plättchen“. Hierbei handelt es sich um verschieden groß ausfallende Platten aus wertvollem Material, wie Eisenerz und anderen Metallen. Die Seltenheit des Vorkommens eines solchen Rohstoffes bestimmt den Wert des „Plättchens“.
Zunehmend wird das Wirtschaftssystem des Pferdevolkes durch den Handel mit dem Königreich der weißen Bäume, Alnoa, beeinflusst. Der König der weißen Stadt Alneris führte als Verrechnungseinheit kleine Goldplättchen ein, die sein Siegel tragen. Da das Siegel mit einem Hammer in das weiche Gold geschlagen wird, wölben sich die so entstehenden Münzen ein wenig nach innen, was ihnen die Bezeichnung „Schüsselchen“ eingetragen hat.

Für das Pferdevolk ist Gold ein eher wertloses Metall, das man lediglich wegen seiner Witterungsbeständigkeit und seines Glanzes als Schmuckteil verwendet. Es findet sich als Zierrat an den Ausrüstungen und Verschlussspangen des Volkes wieder, da man es reichlich findet.


Maßeinheiten

Das Längenmaß des Pferdevolkes ist die „Länge“. Eine Länge entspricht dem Maß eines ausgewachsenen Hengstes von seiner Brust bis zur Kruppe, also ungefähr 2 Metern. Die Unterteilung erfolgt in Zehntlängen über die Viertel- und Halblänge, bis zur Zehn-, Hundert- und Tausendlänge, wobei letztere rund 2 Kilometern entspricht.
Zusätzlich gilt die in den anderen Völkern übliche Maßeinheit der Handbreite und Schrittlänge, die individuell ausfallen können. Händler und Handwerker führen üblicherweise eine Knotenschnur mit sich, um die Maßeinheiten abstimmen zu können. Arbeiten mehrere Handwerker an einem Objekt, muss man sich auf eine bestimmte Knotenschnur einigen.